Zu den zentralen neuen Zielen von Umweltbildung gehört es, Kinder und Jugendliche zu befähigen, dass sie altersangemessen aktiv am gesellschaftlichen Geschehen teilhaben (Partizipation) und es mitgestalten können (Gestaltungskompetenz). Die Kinder und Jugendlichen sollen Verständnis für die vielfachen, wechselseitigen Abhängigkeiten zwischen Mensch und Umwelt erwerben. Die Entwicklung von problemlösendem, flexiblem Denken geht damit Hand in Hand. Sachwissen bleibt aber folgenlos, wenn die Schülerinnen und Schüler seinen Sinn für ihr persönliches Leben nicht erkennen, sich emotional nicht angesprochenfühlen und sich nicht in die Lage anderer versetzen können. Kreativer und ästhetischer Zugang zu Umwelt und Natur sind ebenso Säulen einer Bildung für Nachhaltigkeit. Quelle: Richtlinien für die Umweltbildung an den bayerischen Schulen, Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus vom 22.1.2003.
In diesem Sinne ist es notwendig, bereits Kindern im Grundschulalter Umweltthemen mit räumlicher Relevanz auch kartographisch näher zu bringen. Umweltkarten und Naturraumkarten können hierfür wertvolle Beiträge liefern. Die folgenden Kartenbeispiele stellen unterschiedliche Themen aus Umwelt und Natur in kindgerechter Form dar.
Beispiele für Naturraum- und Umweltkarten, die von mr-kartographie hergestellt wurden: