Dienstleistungskarten stellen die räumliche Verteilung und Verflechtung von Teilbereichen des tertiären Sektor (Dienstleistungssektor) einer Volkswirtschaft ab. Der Bereich umfasst Dienstleistungen, die in eigenständigen Unternehmungen oder durch den Staat sowie in anderen öffentlichen Einrichtungen erbracht werden.
Es gibt unter anderem Karten:
- zu Tourismus- und Gastgewerbe,
- zur medizinischen Versorgung,
- zu Wissenschaft und Forschung,
- zu Informationsdienstleistungen (IT-Branche),
- zu Beratungsdienstleistungen (Anwälte, Steuerberater...)
- zu Kommunikationstechnologien,
- zum Handel und zu Transportwesen,
- zum Thema Wohnen und Immobilien,
- zu Reinigungs- und Reparaturdiensten,
- zum Banken- und Versicherungsgewerbe,
- zum öffentlichen Dienst und
- zum Militär.
Karten zum Dienstleistungssektor gewinnen auch in Schulatlanten und Lehrbüchern immer mehr an Bedeutung, da z.B. in Deutschland 2008 71,9% der Erwebstätigen in diesem Bereich tätig waren, und nur 25,8 % im sekundären und 2,2 % im primären Sektor der Volkswirtschaft tätig waren. Quelle: Fischer Weltalmanach
In Statistische Karten (Kartogrammen) werden auf meist vereinfachter Grundkarte statistisches Zahlenmaterial und andere Werte, die auf einen bestimmten Ausschnitt des Georaumes bezogen sind, in regionaler Anordnung mit grafischen Ausdrucksmitteln veranschaulicht. Definitionen: Brockhaus abc Kartenkunde, Leipzig 1983
Es gibt statistische Karten zu allen Bereichen der Wirtschaft, aber besonders häufig zum Dienstleistungssektor. Wirtschaftliche Kennzahlen (Arbeitslosenrate, Bruttosozialprodukt u. a.) werden bezogen auf statistische Raumeinheiten aufbereitet und als Punkt-, Flächen-, Dia-, Band- und Felderkartogramm dargestellt. Oft ist noch eine zweite Aussageschicht in die Karte einbezogen, z.B.: das Verkehrsnetz.
Beispiele für Dienstleistungskarten und statistische Karten, die von mr-kartographie hergestellt wurden: