Die schulische Kartenarbeit beginnt in der 3. und 4. Klasse der Grundschule. Im Heimatkunde- bzw. Sachkundeunterricht werden die Schüler an das Medium Karte herangeführt werden. Es wird eine Vorstellung des Georaumes "vom Nahen zum Fernen" vermittelt und die inhaltlichen Bedeutung der verschiedenen Kartenzeichen schrittweise erlernt. Hinzu kommt die Gewöhnung an den selbständigen Umgang mit der Zeichenerklärung, das Übersetzen der graphischen Zeichen in Begriffe und das Umdeuten in Vorstellungen von der Wirklichkeit. Die Schüler lernen, sich nach Karten im Gelände zu orientieren.
In den folgenden Schuljahren werden Schüler mit kartographschen Darstellungen in unterschiedlichen Schulfächern konfrontiert, hauptsächlich in Geographie und Geschichte, aber auch in Ethik, Religion und Biologie. Schüler werden befähigt, auch außerhalb der Schule und im späteren Berufsleben mit kartographischen Darstellungen umzugehen und sie zur Orientierung sowie zur Wissensaneignung zu nutzen. Wenn georäumliches Wissen vermittelt und angewandt werden soll, ist die gedruckte Karte noch immer die effektivste Aufzeichnung.
Eine wissenschaftliche Darstellung zur Einführung in das Kartenversändnis aus pädagogischer Sicht finden Sie hier:
Kartenverständnis 0,3 MB,
Quelle: www.schule-ratgeber.de
Um das "Wesen der Karte" zu verstehen, müssen zuerst folgende Themenbereiche behandeld werden:
- Maßstab und Vereinfachung,
- Vom Bild zur Karte
- Darstellung der dritten Dimension
- Erklärung von Kartenthemen, Arbeit mit der Legende
Beispiele für Darstellungen zur Einführung in das Kartenverständnis, die von mr-kartographie hergestellt wurden: