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Die Darstellung der Bodenbedeckung in den Biomkarten

Atlasseite 20-21 "Vegetationszonen in Australien" - Ausschnitt Nordaustralien - Landschaftsbild ohne Schrift
Atlasseite 22-23 "Vegetationszonen in Südasien" - Ausschnitt Zentralasien - Landschaftsbild
Atlasseite 24-25 "Vegetationszonen in Nordasien" - Sibirien - Landschaftsbild ohne Schrift
Atlasseite 26-27 "Vegetationszonen in Europa" - Ausschnitt Mitteleuropa - Landschaftsbild ohne Schrift
Atlasseite 28-29 "Vegetationszonen in Afrika" - Ausschnitt Westliches Äquatorialafrika - Landschaftsbild ohne Schrift
Atlasseite 30-31 "Vegetationszonen in Nordamerika" - Ausschnitt Südlicher Mittlerer Westen - Landschaftsbild ohne Schrift
Atlasseite "Vegetationszonen in Südamerika" - Ausschnitt Zentrales Südamerika - Landschaftsbild ohne Schrift
Atlasseite 34-35 "Antarktis" - Ausschnitt Westliche Antarktis - Landschaftsbild ohne Schrift

 

 

Die Biomkarten des Reader´s Digest Weltatlas werden mit plastisch wirkender Schummerung, freundlichen Farben und ausgewogener Typographie auch unter künstlerischen Aspekten gestaltet. Ein schönes Kartenbild ist genau so wichtig wie Aktualität und fachliche Richtigkeit.

 

Der Inhalt der Karten entspricht dem neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand. Die Daten zur Vegetation wurden aus Satellitendaten generiert. Die GLOBCOVER – Landcover-Daten vom Stand 2009, sind seit Dezember 2010 beim European Space Agency Ionia GlobCover Portal frei verfügbar. Außerdem wurden aktuelle Modelle zu Biozonen und Ökozonen der Erde bei der Erstellung einer Legende der Bodenbedeckung für die ganze Erde berücksichtigt.

 

Die Darstellung der aktuellen Bodenbedeckung nach weltweit einheitlichen Klassifizierungen ist die Herausforderung an die Datenrecherche.

 

Naturnahe und kuturbestimmte Flächen sollen unterscheidbar sein, klimatische und physiographische Faktoren  ebenso berücksichtigt werden wie erlernten oder erworbenen Erfahrungen bei der Karteninterpretation von Vegetations- und Flächennutzungskarten.

 

 

Es entstand ein neuer Kartentyp, der aktuelle Landcover-Geodaten mit einem ästhetisch ansprechenden Kartenbild verbindet.

 

 


 

Die Darstellung der Bodenbedeckung in den Biomkarten

 


 

 

Erlernten oder erworbenen Erfahrungen bei der Karteninterpretation werden berücksichtigt:

 

Wahrnehmungen von Farben und Strukturen in der Karte  werden mit erlernten oder erworbenen Erfahrungen bei der Karteninterpretation verknüpft:

 

Farben:


- Eis, Schnee: weiß bis hellblau

 

- Felsen: grau

 

- Wasser: blau

 

- Wald: grün

 

- Felder, landwirtschaftliche Nutzung: gelb

 

Strukturen:


- Nadelwald: spitze Einzelsymbole der Strukturraster

 

- Laubwald: runde Einzelsymbole der Strukturraster

 

- Wüsten: unregelmäßiges Punktraster

 


 

Eine naturnahen Darstellung wird angestrebt:

 

Die Darstellung der Bodenbedeckung in den Karten soll Wahrnehmungsbilder der realen Vegetation und vegetationsloser Flächen bestätigen. Eigenschaften der Bodenbedeckung und ihre Darstellung in der Karte:

 

Farbe: Grün wird mit Grüntönen dargestellt, Braun mit Brauntönen usw.

 

Dichte: Helle Farben ohne Strukturen für offene Flächen, dunkle, kräftige Farben mit Strukturrastern verstärkt für dichte Vegetation.

 

Wuchshöhe: hoch - Einzelsymbole der Strukturraster groß, niedrig - Einzelsymbole der Strukturraster klein

 

Textur: unterschiedliche Regelmäßigkeit, Rauheit und Grobheit der Bodenbedeckung mit Strukturrastern assoziativ darstellen.

 

Form: Baum- und Strauchformen, Materialformen vegetationsloser Flächen bei der Wahl der Strukturraster stark vereinfacht nachahmen.

 


 

Klimatische Fakktoren und Bodeneigenschaften werden berücksichtigt:


Die Berücksichtigung klimatischer Faktoren und Bodeneigenschaften in der Farbgebung der Bodenbedeckung und vegetationsloser Flächen vermittelt einen weiteren Eindruck von Wirklichkeitsnähe der Landschaftsdarstellung und ergeben zusätzlichen Informationsgewinn, der nicht vordergründig im Kartenbild sichtbar ist.

 

 

Klimatischer Faktoren und Bodeneigenschaften und zugehörige Farbeigenschaften in der Kartendarstellung:

 

- je feuchter, desto höher der Grünanteil in der Farbe

 

- je trockener, desto höher der Rotanteil in der Farbe

 

- je kälter, desto höher der Blauanteil in der Farbe

 

- je wärmer, desto höher der Gelbanteil in der Farbe

 

 

 

Bodenbedeckungsfarben,  die diesen Assoziationen entsprechen:

 

- hellblau bis hellgrau: kalt und trocken

 

- türkis bis hellviolett: kalt und feucht

 

- gelbgrün: gemäßigt warm und mittelfeucht

 

- ocker: gemäßigt warm und trocken

 

- blaugrün: gemäßigt warm und sehr feucht

 

- dunkles olivgrün: heiß und feucht

 

- orange bis  braun: heiß und trocken



 
 

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