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Lebensraumtypen

 

Teil 6: Lebensraumtypen in Thüringen

Karten, Text, Fotos und Grafiken zu den 44 geschützten Lebensraumtypen des Anhangs l der FFH-Richtlinie, die in Thüringen vorkommen.

 

S. 112–113     Blattweiserkarte, Legende und allgemeine Erläuterungen zu Lebensraumtypen

S. 114–203     Lebensraumtypen in Thüringen

Unterschiedliche Leitfarben zur Seitenkennzeichnung:

- Halophytischer Vegetation (1)

- Süßwasserlebensräume (8)

- Gemäßigte Heide- und Buschvegetation (1)

- Hartlaubgebüsche (1)

- Natürliches und naturnahes Grasland (10)

- Hoch- und Niedermoore (7)

- Felsige Lebensräume und Höhlen (6)

- Wälder (10)

Steckbrief: Natura 2000-Code, Definition, Beschreibung, Verbreitung, Gefährdung, Schutz

Verbreitungskarten: kleinformatige Karten der Verbreitung des jeweiligen Lebensraumtyps in Thüringen, Darstellung mit Flächenfarben, Linien und/oder Punktsignaturen in den Leitfarben

Biotopkarten: großmaßstäbliche naturnahe Karte eines Gebiets in dem der Lebensraum vorkommt, unterschiedliche Maßstäbe

Fotos und Grafik: typische Habitatfotos, Fotos und Zeichnungen charakteristischer Tier- und Pflanzenarten,

Tabellen, Grafische Darstellungen wie Diagramme, Blockbilder, Querschnitte.

 

 

 

Verbreitung der FFH-Lebensraumtypen in Thüringen *9180 Schlucht- und Hangmischwälder
Verbreitung des Lebensraumtyp `9180 im FFH-gebiet 062 Drei Gleichen

 

 

Lebensraumtyp *9180 im NSG Röhnberg

 

 

Ein Lebensraumtyp, auch FFH-Lebensraumtyp (Abkürzung LRT), ist ein abstrahierter Typus aus der Gesamtheit gleichartiger und ähnlicher natürlicher Lebensräume und dient als besonders hoher Schutzstatus der Beschreibung der Landschaft im Rahmen der Vorgaben der Anhänge I und II der FFH-Richtlinie. Jeder der 231 Lebensraumtypen hat einen europaweit eindeutigen EU-Code, von denen einige als prioritär eingestuft sind, das heißt, dass er von besonderem Interesse ist.

 

Dabei definiert die FFH-Richtlinie einen natürliche Lebensraum von gemeinschaftlichen Interesse als diejenigen Lebensräume, die:

 

  1. im Bereich ihres natürlichen Vorkommens vom Verschwinden bedroht sind oder
  2. infolge ihres Rückgangs oder aufgrund ihres an sich schon begrenzten Vorkommens ein geringes natürliches Verbreitungsgebiet haben oder
  3. typische Merkmale einer oder mehrerer der folgenden fünf biogeographischen Regionen aufweisen: alpine, atlantische, kontinentale, makaronesische und mediterrane.

 

Quelle: Wikipedia

 

Von den 231 Lebensraumtypen kommen 91 Lebensraumtypen in Deutschland vor.

 

44 Lebensraumtypen in Thüringen sind in Natura 2000 Gebieten geschützt:

 

1 %-Anteil des Lebensraumtyps an der Gesamtfläche der geschützten Lebensraumtypen der FFH-Gebiete Thüringens

2 Anzahl der FFH-Gebiete mit dem FFH-Lebensraumtyps

 

* prioritär eingestufter Lebensraumtyp

 

Natura

2000

Code


Fläche

in ha


1
2
Gebräuchliche Kurzbezeichnung (BfN)des FFH-Lebensraumtyps

1340*


70,0


0,05


5


Binnenland-Salzstellen

3130


200,0


0,14


15


Nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche Stillgewässer mit Strandlings- oder Zwergbinsen-Gesellschaften

3140


40,0


0,03


22


Nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche kalkhaltige Stillgewässer mit Armleuchteralgen

3150


600,0


0,41


100


Natürliche und naturnahe nährstoffreiche Stillgewässer mit Laichkraut- oder Froschbiss-Gesellschaften

3160


2,0


0,00


10


Dystrophe Stillgewässer

3180


5,0


0,00


7


Temporäre Karstseen und –tümpel

3190


2,0


0,00


5


Gipskarstseen auf gipshaltigem Untergrund

3260


1.000,0


0,69


126


Fließgewässer mit flutender Wasservegetation

3270


90,0


0,06


1


Flüsse mit Gänsefuß- und Zweizahn-Gesellschaften auf Schlammbänken

4030


550,0


0,38


41


Trockene Heiden

5130


300,0


0,21


32


Wacholderbestände auf Zwergstrauchheiden oder Kalkrasen

6110*


200,0


0,14


59


Basenreiche oder Kalk-Pionierrasen

6130


1,0


0,00


1


Schwermetallrasen

6210*


900,0


0,62


111


Kalk-(Halb-)Trockenrasen und ihre Verbuschungsstadien (* orchideenreiche Bestände)

6230*


300,0


0,21


38


Artenreiche Borstgrasrasen

6240*


350,0


0,24


18


Steppenrasen

6410


90,0


0,06


32


Pfeifengraswiesen

6430


1.380,0


0,95


110


Feuchte Hochstaudenfluren

6440


62,0


0,04


3


Brenndolden-Auenwiesen

6510


4.500,0


3,11


18


Magere Flachland-Mähwiesen

6520


3.000,0


2,07


40


Berg-Mähwiesen

7110*


4,0


0,00


3


Lebende Hochmoore

7120


25,0


0,02


3


Renaturierungsfähige degradierte Hochmoore

7140


150,0


0,10


16


Übergangs- und Schwingrasenmoore

7150


0,3


0,00


1


Torfmoor-Schlenken mit Schnabelbinsen-Gesellschaften

7210*


5,0


0,00


1


Sümpfe und Röhrichte mit Schneide

7220*


12,0


0,01


20


Kalktuffquellen

7230


65,0


0,04


26


Kalkreiche Niedermoore

8150


150,0


0,10


21


Silikatschutthalden der kollinen bis montanen Stufe

8160*


120,0


0,08


49


Kalkschutthalden der kollinen bis montanen Stufe

8210


100,0


0,07


63


Kalkfelsen mit Felsspaltenvegetation

8220


200,0


0,14


40


Silikatfelsen mit Felsspaltenvegetation

8230


50,0


0,03


24


Silikatfelsen mit Pionierrasen

8310


50,0


0,03


35


Nicht touristisch erschlossene Höhlen

9110


28.000,0


19,32


85


Hainsimsen-Buchenwälder

9130


67.000,0


46,24


129


Waldmeister-Buchenwälder

9150


15.000,0


10,35


78


Orchideen-Kalk-Buchenwälder

9160


680,0


0,47


21


Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwälder

9170


12.400,0


8,56


110


Labkraut-Eichen-Hainbuchenwälder

9180*


3.300,0


2,28


106


Schlucht- und Hangmischwälder

91D0*


150,0


0,10


15


Moorwälder

91E0*


3.000,0


2,07


147


Erlen-Eschen- und Weichholzauenwälder

91F0


4,0


0,00


2


Hartholzauenwälder

9410


800,0


0,55


21


Montane bis alpine bodensaure Fichtenwälder

 
 

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